ALARMIERENDE ZAHLEN AUS NIEDERSACHSEN! NEUE PANDEMIE AUF DEM VORMARSCH

Alarmierende Zahlen aus Niedersachsen!

Die psychische Gesundheit vieler Jugendlicher ist auch nach Ende der Corona-Pandemie stark beeinträchtigt. Eine neue Studie zeigt, dass vor allem junge Mädchen aus Niedersachsen zwischen 15 und 17 Jahren betroffen sind. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa).

Niedersachsen: Weiterhin hohe Zahl an psychisch erkrankten Jugendlichen

Die Auswertung von Daten der DAK-Gesundheit zeigt, dass psychische Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen nicht zurückgehen. Experten verweisen auf eine anhaltend hohe Zahl von Depressionen, Angst- und Essstörungen, vor allem bei Mädchen. Die Studie, die sich auf Abrechnungsdaten von rund 74.500 Minderjährigen stützt, zeigt einen deutlichen Anstieg der neu diagnostizierten psychischen Störungen im Vergleich zu den Zahlen vor der Pandemie.

Im Jahr 2022 wurden bei rund 11.300 weiblichen Jugendlichen in Niedersachsen solche Erkrankungen festgestellt, was einem Anstieg von zehn Prozent gegenüber 2019 entspricht. Bei den Jungen lag der Anstieg bei drei Prozent.

Niedersachsen: „Pandemie der seelischen Gesundheit“

Die Situation wird von Experten als ernst eingeschätzt. Christoph Correll, Kinder- und Jugendpsychiater sowie Klinikdirektor an der Berliner Charité, spricht im Interview mir der dpa von einer „Pandemie der seelischen Gesundheit“, wobei vor allem heranwachsende Mädchen die „sichtbar größte Last“ trügen. Der niedersächsische DAK-Landeschef Dirk Vennekold mahnt mehr Präventionsarbeit in Schulen und Jugendeinrichtungen an.

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Konkrete Zahlen geben Anlass zur Sorge: Bei Mädchen zwischen 10 und 14 Jahren ist die Zahl der Neuerkrankungen deutlich gestiegen – bei Ängsten um 25 Prozent, bei Essstörungen um 27 Prozent und bei Depressionen sogar um 60 Prozent. Bei Jungen äußern sich psychische Probleme anders. Sie zeigen häufiger als Mädchen ein gestörtes Sozialverhalten und Suchtverhalten, zum Beispiel im Zusammenhang mit Computerspielen.

Niedersachsen: Verbesserte Diagnostik ist wichtig

Thomas Fischbach, ehemaliger Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, betont gegenüber der dpa, dass Jungen in Stresssituationen eher zu Aggressionen neigen würden, während Mädchen sich eher zurückzögen. Dies könne dazu führen, dass psychische Störungen bei Jungen seltener erkannt werden, was zu einer Unterschätzung der Problematik führe. Auch Correll weist auf die erhöhte Suchtgefahr hin.

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Die Daten zeigen, dass trotz des Endes der Corona-Pandemie weiterhin Handlungsbedarf im Bereich der psychischen Gesundheit von Jugendlichen besteht. Präventive Maßnahmen und eine verbesserte Diagnostik seien laut den Experten entscheidend, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken.

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